ts-scan nun auch als Github Action im Github Marketplace verfügbar
Optimieren Sie die Sicherheit Ihrer Lieferkette: TrustSource ts-scan jetzt als GitHub Action verfügbar
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das leistungsstarke Software Composition Analysis (SCA)-Tool von TrustSource, ts-scan, jetzt direkt im GitHub Marketplace verfügbar ist. Die Integration robuster Sicherheitsscans und Compliance in Ihre CI/CD-Pipeline war noch nie so einfach.
Mit der neuen ts-scan-action können Entwickler Software-Stücklisten (SBOMs) in Standardformaten – einschließlich SPDX und CycloneDX – direkt in ihren Workflows und direkt aus dem GitHub Marketplace heraus automatisch generieren.
Entscheidend ist, dass ts-scan auf Einfachheit und Datenschutz ausgelegt ist. Es arbeitet vollständig lokal, d. h. für die grundlegenden Aktionen sind keine API-Schlüssel erforderlich und während des Scanvorgangs verlassen keine Daten Ihre Umgebung, sofern Sie nicht die zusätzlichen TrustSource-SaaS-Angebote wie Risikomanagement, automatisierte Rechtskonformität oder Genehmigungsabläufe nutzen möchten. (Weitere Informationen finden Sie unter https://www.trustsource.io )
Intelligentes Scannen ohne viel Konfiguration
Das Alleinstellungsmerkmal von ts-scan ist seine intelligente Ziel-Erkennung. Im Gegensatz zu vielen Tools, die eine mühsame Konfiguration zur Definition des zu scannenden Zieles erfordern, ist ts-scan in der Lage, fast alle Zieltypen automatisch zu scannen, ohne dass explizite Anweisungen erforderlich werden.
Unabhängig davon, ob Sie gängige Paketverwaltungssysteme, bestimmte Dateien, ganze Repositorys oder Docker-Images scannen möchten, ts-scan identifiziert die Struktur und führt die Analyse durch.
Sie überlegen noch? Einfach ausprobieren!
Steigern Sie noch heute die Transparenz und Sicherheit Ihres Projekts, indem Sie TrustSource in Ihre GitHub-Workflows integrieren.
- Holen Sie sich die GitHub-Aktion: Starten Sie sofort über den Marktplatz: https://github.com/trustsource/ts-scan-action
- Tiefgehende Informationen: Erfahren Sie mehr über die umfangreichen Funktionen des Tools in unserer Dokumentation: https://trustsource.github.io/ts-scan
- Entdecken Sie den Code: Sehen Sie sich das Kern-Tool-Repository auf GitHub an: https://github.com/trustsource/ts-scan
PostQuantumGefahr
DER STILLE STURM: WIE SIE DIE POST-QUANTUM-KRYPTOGRAPHIE-GEFAHR MEISTERN
In der digitalen Welt halten wir unsere „Verschlüsselung“ – die Algorithmen, die unsere Banküberweisungen, Staatsgeheimnisse und privaten Nachrichten sichern – oft für unüberwindbar. Jahrzehntelang war dies auch der Fall. Doch am Informatik-Horizont braut sich ein stiller Sturm zusammen: das Aufkommen von kryptoanalytisch relevanten Quantencomputern.
Die Quantenbedrohung: Das Unknackbare knacken
Aktuelle kryptografische Standards wie RSA und Elliptic Curve Cryptography (ECC) basieren auf mathematischen Problemen, deren Lösung für klassische Computer unmöglich ist (z. B. die Faktorisierung großer Primzahlen). Ein Quantencomputer, der die Prinzipien der Superposition und Verschränkung nutzt, kann Informationen auf eine Weise verarbeiten, die für klassische Maschinen unmöglich ist.
Insbesondere ermöglicht der Shor-Algorithmus einem ausreichend leistungsfähigen Quantencomputer, diese asymmetrischen „Schlösser” innerhalb von Minuten zu knacken. Daraus entsteht ein Risiko, das man mit der Bezeichnung „jetzt ernten, später entschlüsseln” beschreibt: Angreifer könnten heute verschlüsselte Daten erfassen, bzw. einsammeln und darauf warten, dass die Technologie ausgereift ist, um sie in Zukunft zu entschlüsseln.
Lehren aus der Geschichte: Die Qualen des Übergangs
Wir haben das schon einmal erlebt, allerdings noch nie mit so hohen Einsätzen. Historische Übergänge bieten jedoch eine warnende Lehre:
- DES zu AES: Als der Data Encryption Standard (DES) Ende der 90er Jahre geknackt wurde, dauerte die Umstellung auf den Advanced Encryption Standard (AES) fast ein Jahrzehnt.
- SHA-1-Abkündigung: Die Abkehr vom SHA-1-Hashing-Algorithmus (nachdem er als anfällig erkannt wurde) wurde durch „Zombie“-Systeme erschwert, die den unsicheren Standard noch jahrelang weiterverwendeten, was zu weit verbreiteten Schwachstellen führte.
- Der Y2K-Vergleich: Wie bei Y2K gibt es auch bei der PQC-Migration eine „Frist“, die durch den Fortschritt der Hardware vorgegeben ist. Im Gegensatz zu Y2K kennen wir jedoch nicht das genaue Datum, an dem die Uhr „12“ schlägt. Eine Näherung s.bspw. Quantum doom clock.
Die größte Herausforderung bei diesen historischen Veränderungen war nicht die neue Mathematik, sondern die Sichtbarkeit. Unternehmen wussten oft nicht, wo ihre Kryptografie „fest codiert” war, was Updates zu einem manuellen, fehleranfälligen Albtraum machte, bei dem man sich durch Legacy-Code und Hardware kämpfen musste.
Die Lösung: Kryptografische Agilität
Globale Sicherheitsexperten, Kryptografie-Wissenschaftler und inzwischen auch das US-Kriegsministerium in einem Memo an seine Führung im vergangenen November fordern einen pro-aktiven Ansatz: Kryptografische Agilität.
Krypto-Agilität ist die Fähigkeit eines Informationssystems, zwischen kryptografischen Algorithmen zu wechseln, ohne dass dafür erhebliche Änderungen an der Infrastruktur oder umfangreiche Code-Neuprogrammierungen erforderlich sind. Anstatt „angeschraubt“ zu sein, wird Sicherheit modular. Dieser Ansatz ist aus folgenden Gründen unerlässlich:
- Algorithmen entwickeln sich weiter: Da das NIST PQC standardisiert, müssen die ersten Versionen möglicherweise aktualisiert werden, wenn neue Schwachstellen entdeckt werden.
- Hybridisierung: Bei der Migration müssen während einer Übergangsphase häufig ältere und quantenresistente Algorithmen parallel ausgeführt werden.
- Zukunftssicherheit: Ein agiles System kann sich an die nächste Bedrohung anpassen, ohne dass ein mehrjähriger „Rip-and-Replace“-Zyklus erforderlich ist.
Um dies zu erreichen, müssen Unternehmen zunächst ein umfassendes Kryptografie-Inventar erstellen und dabei jede Instanz der Verschlüsselung in nationalen Sicherheitssystemen, Cloud-Assets und IoT-Geräten identifizieren.
„ Seien Sie der Zeit voraus. Sichern Sie noch heute Ihre digitale Zukunft
Machen Sie den nächsten Schritt mit TrustSource
Die Umstellung auf Post-Quantum-Kryptografie (PQC) muss keine Reise ins Ungewisse sein. TrustSource bietet die Tools und das Fachwissen, um sicherzustellen, dass Ihre Software Lösungen widerstandsfähig bleiben.
- TrustSource Cryptographic Discovery Services:
Wir helfen Ihnen dabei, Ihre aktuelle kryptografischen Algorithmen zu identifizieren, zu inventarisieren und zu bewerten, um einen Risiko-orientierten Weg zur Quantenresistenz zu entwerfen. - TrustSource SBOM-Bestands- und Compliance-Workflows:
Speichern Sie Ihre SBOMs im TrustSource-Bestand oder nutzen Sie die Genehmigungs-Workflows, um die Risiken vor der Veröffentlichung Ihrer Software zu verwalten. Dokumentieren Sie die Existenz und Verwendung von Kryptoalgorithmen auf der Grundlage unseres Komponenten-Know-hows, sei es für Exportkontrollen oder Ihre Krypto-Agility-Implementierungen. - TrustSource Crypto Reporting:
Profitieren Sie von der Portfolio-weiten Analyse der verwendeten Kryptoalgorithmen und definieren Sie Migrationsstrategien auf der Grundlage von Komponenten und Portfolio-Risiken. - TrustSource Crypto Policies:
Verwenden Sie Richtlinien, um die Implementierung und/oder Verwendung schwacher Algorithmen im gesamten Unternehmen direkt in beim Bau der Software zu verhindern.
Wollen Sie mehr zu dem Thema erfahren?
DeepScan - Effektive Lizenzen einfach identifizieren
TrustSource DeepScan - CLI, web-basiert oder als Teil von TrustSource
DeepScan – effektive Lizenzen einfach identifizieren: DeepScan ist ein Open-Source-Tool, das Ihnen hilft, Open Source Compliance zu erzeugen. Sie können DeepScan verwenden, um die Repositories Ihrer Lösung oder der Komponenten, die Sie anwenden, zu scannen. Es wird alle Lizenz- und – falls gewünscht – Copyright-Informationen identifizieren. Dies ist relevant, um sicherzustellen, dass Sie die Rechte und Pflichten, die mit den von Ihnen verwendeten Open-Source-Komponenten verbunden sind, hinreichend erfüllen können.
DeepScan ist in drei Geschmacksrichtungen verfügbar:
Die CLI-Version ist zwar voll funktionsfähig, erfordert aber, dass der Benutzer die Ergebnisdatei selbst auswertet. Die CLI-Version kann ihre Ergebnisse entweder via Standardausgabe oder in einer Datei mit JSON veröffentlichen. Die webbasierte Benutzeroberfläche bietet eine komfortable Möglichkeit, die Ergebnisse zu betrachten und mit ihnen zu arbeiten. Die in TrustSource integrierte Lösung ermöglicht es Ihnen, die Befunde zu ändern und Ihre Daten mit anderen zu teilen.

Warum ist die effektive Lizenz so wichtig?
Jeder, der Software entwickelt, sollte aus zwei Gründen ein Verständnis für die Komponenten haben, die er für seine Lösung einsetzt:
- Rechtlicher Rahmen
- Sicherheit
Rechtlichen Rahmen kennen
Aus rechtlicher Sicht ist es wichtig zu verstehen, woraus Ihre Lösung besteht. Open Source bedeutet nicht, dass alles frei verfügbar ist. Freien Zugang alleine heißt nicht, dass man frei von Verpflichtungen ist. Oft sind Open-Source-Komponenten mit einer Lizenz versehen, die vom Anwender die Einhaltung bestimmter Verpflichtungen erfordert. In vielen Fällen ist das Nutzungsrecht an die Einhaltung dieser Pflichten gebunden, z.B. an die Nennung des Urhebers.
Auszug Apache 2.0
4. Redistribution. You may reproduce and distribute copies of the Work or Derivative Works thereof in any medium, with or without modifications, and in Source or Object form, provided that You meet the following conditions: (a) You must give any other recipients of the Work or Derivative Works a copy of this License; and (b) You must cause any modified files to carry prominent notices stating that You changed the files; and (c) You must retain, in the Source form of any Derivative Works that You distribute, all copyright, patent, trademark, and attribution notices ...
Theoretisch kann jede Komponente ihre eigene Lizenz haben. In der Praxis zeigt sich, dass es ca. 400 Lizenzen und unzählige Derivate gibt, die die Nutzung von Open Source regeln. Manche sind mehr, manche sind weniger restriktiv. Wenn Sie sich jedoch nicht um die Rechte und Pflichten kümmern, die mit den von Ihnen verwendeten Komponenten verbunden sind, rutschen Sie schnell aus der Rechtskonformität. Im schlimmsten Fall können die Strafverfolgungsbehörden die Geschäftsleitung von Unternehmen, die solchen Risiken nicht wirksam vorbeugen, wegen gewerbsmäßigen Betrugs anklagen.
DeepScan hilft dabei, Repositories auf Lizenzindikationen zu untersuchen und alle Ergebnisse auf komfortable Art und Weise offenzulegen. Zusammengefasst in einem Ergebnis, mit Links in die Tiefe des Repositories, die eine schnelle Nachverfolgung und Überprüfung ermöglichen.
Probieren Sie es aus!
Keine Installation oder Registrierung erforderlich…
Wissen was drin ist, hilft die Sicherheit zu verbessern
Der zweite Grund, warum Sie die Komponenten in Ihrer Lösung besser kennen sollten, ist, um frühzeitig von Problemen zu erfahren, die mit solchen Komponenten verbunden sind. Wenn Sie die Strukturen Ihrer Lösung regelmäßig mit TrustSource scannen lassen, sind alle Versionen chronologisch verfügbar. TrustSource prüft NVD und andere Schwachstellen-Quellen auf Updates und vergleicht die eingehenden Daten mit den Informationen zu den Komponenten. Wenn Sie eine verwundbare Komponente verwenden – oder verwendet haben, erhalten Sie eine Benachrichtigung.
Dies verschafft Ihnen einen Vorteil gegenüber potentiellen Angreifern und sichert Ihre Entwicklung. Sie können Ihre Kunden, die noch verwundbare Versionen verwenden, sofort informieren und ihnen helfen, den Missbrauch der Schadstellen zu verhindern sowie mit der Arbeit an Fixes beginnen, bevor ihre Lösung attackiert wird.
Es gibt also viele Gründe, warum Sie wissen sollten, was sich in Ihrem Code befindet….
Um mehr über die verschiedenen DeepScan-Lösungen zu erfahren, die wir anbieten, sehen Sie sich dieses kurze Einführungsvideo an. Dieser Vortrag (englische Sprache) wird auf der FOSDEM 21 im Software Composition Analysis DevRoom gehalten.
Tools

Modul 7 - Tools
Ob Github, Jenkins oder Tern, alle verwalten Schwachstellen, geben Lizenzinformationen und unterstützen bei der Software-Qualität. Was gibt es wo und wie verlässlich ist es? Welche Werkzeuge sind am Markt, welche setzen sich durch? Lernen Sie, was Sie in Ihren Unternehmen einsetzen sollten:
- Überblick über die Landschaft der Open Source-Tools und ihre Einsatzbereiche
- Scanner vs. Compliance Management Lösungen
- Praxisicheck: Funktionen und Features
Dauer: ca. 60 Minuten
Zielgruppe: Product Owner, Compliance Manager, Architekten


